(Bericht von Rémy)

Nach einem zumindest nicht glücklichen 4:4 bei Solothurn, bei dem Kasper Rücken- und Nackenschmerzen plagten und Marion die ganze Woche krank war – haben einige von uns die Team-EM in Basel gespielt. Stefani erreichte mit ihrem Team gar die Halbfinals, sie selbst

blieb in den Einzeln ungeschlagen, ebenso eine reine Weste hat sich Marion im Doppel für die Schweiz erhalten!

Die Vorzeichen für das Spiel bei Tafers-Fribourg waren gemischt: Kasper ist weiterhin noch nicht genesen, in dieser Woche vor den entscheidenden letzten Spielen der regular season (1./2. März) nimmt sich nun Jacqueline Martucci seiner an, dafür ist der Bereich des Achillessehne-Ansatzes von Luka fast wieder schmerzfrei. Tafers-Fribourg muss für die letzten Partien auf Nicole Schaller und Gary Fox verzichten, so dass aus einem ernsthaften Titelkandidaten ein Team geworden ist, dass gegen den Abstieg spielen müsste, wenn sich Solothurn nicht schon für eine Regenerationsphase aus dem Spitzensport verabschiedet hätte und so kein Team mehr einen sportlichen Abstieg vergegenwärtigen muss.

Es sei vorweg genommen: Irgendwann einmal werden wir 6:0 (sechs zu null) in Führung liegen und doch war der Weg dahin nicht leicht…

Marion beweist ihre hervorragende Doppel-Form

Luka lässt zwar einiges anbrennen, sich aber nicht bezwingen

Kasper gewinnt episch das Duell der verletzten Ausländer, wer gibt zuerst auf oder sind Wikinger doch härter im nehmen als Highlander? Gut, es kann nur einen geben.

Matilda macht im Einzel kurzen Prozess und in der ureigensten Domäne Basels, dem Herrendoppel, gelingen mal wieder zwei Siege

So! 6 zu 0 also. Zum Schluss gehen Kikos Einzel und das Mixed verloren und wir erlauben uns eine Runde im Mc D.

Die beiden letzten Partien stehen im Zeichen der Play-Off-Qualifikation, die so urplötzlich zum Greifen nahe ist. Wir sind uns bewusst, dass unsere Spiele gegen La Chaux-de-Fonds und St.Gallen sehr schwer werden und wir durchaus beide verlieren können - und Yverdon zumindest gegen Argovia vier Punkte einspielen kann und dann, ja dann, müssen wir hoffen, dass Uzwil gewinnen möchte und wir einen denkbar knappen Vorsprung ins Ziel retten können.

Viele Spiele im Vitis gegen die Romands sind eng, meist aber mit dem besseren Ende für La Chaux-de-Fonds, bemerkenswert wiederum die Leistung im Einzel von Kasper. Wer immer ihn am Freitagabend noch im Training gesehen hat, kann fast nicht glauben, welche Energien und welche Determination er aufbringen kann, um fürs Team zu siegen. Die gebotenen Leistungen auf beiden Seiten lassen erahnen, dass beide Teams in den Play-Off stehen könnten, ein erster Vorgeschmack auf spektakuläre Spiele, wenn um den Titel gespielt wird? Wir verlieren 3:5, sind aber mit den Leistungen zufrieden – Yverdon siegt in der Tat gegen Argovia 7:1, so dass wir am Sonntag mindestens das gleiche Resultat wie die Waadtländer erspielen müssen, wollen wir die Saison verlängern.

Zuerst geht alles im Gleichschritt, ein Sieg für uns, auf dem anderen Court siegen die Ostschweizer. Im Frauendoppel raffen sich Marion und Matilda zur besten Leistung der Saison auf, bei den Männern haben wir die Doppel umgestellt, was zu guten Spielen führt, uns aber noch keine Siege bringt. Kasper ist im Einzel wieder unglaublich! Irgendwann trifft die Kunde ein, dass Uzwil mit 3 zu 0 führt, was nicht unwillkommen ist. Erneut sind die Matches auf sehr gutem Niveau, wie am Vortag verlieren wir 5 davon, aber wir haben auch in diesem Spiel realisiert, dass wir mit den Besten auf Augenhöhe stehen. 30 Kilometer östlich scheint Uzwil wirklich gewonnen zu haben und so stehen wir gleich in der ersten Saison nach dem Aufstieg in den Play-Off! Vielen Dank auch an die mitgereisten Fans!