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Nach dem erfolgreichen Saisonstart auswärts in Yverdon wollten wir unsere Position in der oberen Tabellenhälfte bestätigen und den ersten Heimsieg einfahren.
Die Gegner aus Genf haben am Vortag zwar hoch verloren sind aber dennoch nicht zu unterschätzen.

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Angefangen wurde die Begegnung mit dem Damendoppel gespielt von Sanya und Marion wie schon am Vortag und dem Herrendoppel 1. Das Damendoppel war von beginn weg eine umkämpfte Angelegenheit, die Gegnerinnen aus Genf, die Schwestern Yvonne und Sue Keller zeigten eine starke Partie und machten es den Baslerinnen ausgesprochen schwer den Punkt abzuschliessen. Schlussendlich mussten sich Sanya und Marion knapp in zwei Sätzen geschlagen geben mit 23:21 und 23:21. Auf dem Feld nebenan zündete der Neuzugang Oli Schaller und Ivan Rusev die Rakete. Sie überforderten die Gegner mit einem ausgesprochen hohen Spieltempo und liessen nie Zweifel aufkommen, dass sie diese Partie verlieren könnten. Nach den ersten 2 Partien stand es also 1:1.

Anschliessend wurde das Dameneinzel und das Herrendoppel 2 gespielt.
Im Dameneinzel zeigte die Baslerin Michelle Schär was sie drauf hat. Sie hat frech gespielt und setzte ihre Gegnerin aus Genf immer wieder unter Druck. Die gegnerische Spielerin war Asiatin und konnte das Spiel dank ihrer Erfahrung 21:17 21:17 zu ihren Gunsten entscheiden. Das Herrendoppel 2 gespielt vom slowenischen Neuzugang Alen Roj und Marco Martucci startete ein wenig nervös in die Partie. Da die beiden noch nie zusammen Doppel gespielt haben gab es anfangs Spiel einige Abstimmungsfehler. Je länger die Partie jedoch dauerte desto mehr fanden die Basler in ihrer Spielweise zueinander und konnten Rückstände in beiden Sätzen zu ihren Gunsten kehren und ein Sieg mehr für das Heimteam einfahren. Somit stand es nach vier Partien 2:2.

Noch ausstehend waren die drei Herreneinzel und das Mixed.
Wir wussten, dass das Herreneinzel 1 eine schwierige Angelegenheit ist. Auf Genfer Seite Spielte Inoki, ein erfahrener und extrem kontrollierter Asiate. Ivan nahm die Herausforderung an und spielte eine starke Partie. Es gelang ihm dem Gegner den zweiten Satz abzunehmen, im dritten Satz musste er sich dann mit 21:12 geschlagen geben.
Christian Kirchmayr auch Kiko genannt, spielte gegen einen jungen und sehr talentierten Linkshänder. Er kontrollierte über weite Strecken des Spieles das Geschehen auf dem Feld, somit kam er nach ca. 25 Minuten beim Stand von 20:16 zu seinen ersten Matchbällen. Quentin, der Gegner aus Genf liess jedoch nicht locker und zwang Kiko in den dritten und entscheidenden Satz. Kiko der anfangs Satz gleich in Rückstand geriet spielte seine physische Überlegenheit aus und entschied den dritten Satz für sich.
Das Basler Mixed gespielt von Oli und Sanya, war favorisiert das Spiel zu gewinnen. Genau so haben sie auch gespielt. Sie liessen wenig Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel nicht in zwei Sätzen gewinnen werden und das taten sie auch souverän. Alen, dessen Gegner heiss war eine Überraschung zu schaffen, spielte seine Stärken clever aus. Alen war Benedikt immer ein wenig voraus. Benedikt der ebenfalls noch jung ist, liess immer wieder sein Können aufblitzen und liess Alen mit geschickten Spielzügen und Täuschungen ins Leere laufen. Trotzdem war Alen in fast allen Bereichen überlegen, so sicherte er dem Heimteam den 5:3 Heimsieg und somit die wichtigen 3 Punkte.

Im Namen vom Team möchte ich mich bei den Zuschauern für die Unterstützung bedanken.

 

Bericht: Marco