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Die Begegnung gegen den Tabellenführer Argovia stand anfangs unter keinem guten Stern. Im Gegensatz zu den Gästen aus dem Aargau, welche in Bestbesetzung antraten, hatten wir mit Kiko und Marco zwei Ausfälle zu beklagen. Doch Cedric und Rémy sprangen kurzfristig in die Bresche, bereit den Gegner das Leben so schwer wie möglich zu gestalten.

Und auch der Heimvorteil war auf unserer Seite, vor einer gut gefüllten Halle und einer grossartigen Atmosphäre, konnten die Zuschauer einer hochklassige Demonstration des Badmintonsportes in allen Finessen beiwohnen. Dem Usus entsprechend begannen wir mit dem Dammendoppel und dem ersten Herrendoppel, beides Partien welche die Gäste den Startrunden grösstenteils für sich entscheiden konnten. Doch unsere Damen Sanya und Marion blieben gewohnt routiniert und fuhren den ersten Sieg für Uni Basel ein. Leider konnte gleichzeitig das Herrendoppel Oli/Ivan nicht reüssieren, Zwischenstand nach 2 von 8 Partien: 1-1

Nach diesem ausgeglichen Beginn, konnten sich Argovia jedoch weiter steigern und sowohl im Herrendoppel, als auch im Dameneinzel und Herreneinzel 3 punkten. Mit einem 1-4 Rückstand und dem Rücken zur Wand begannen unsere beiden Ausländer, Ivan und Alen, ihre Herreneinzel. Alen gewann in 2 Sätzen, musste aber besonders im zweiten Satz, die erstarkende Gegenwehr von Joel König überwinden, welcher mit einigen gerissenen Spielzügen Alen immer wieder in die Bredouille brachte. Das Highlight des Tages bot sich den Zuschauern jedoch auf dem Nebenfeld, wo Ivan das Spiel seines Lebens spielte, mit einer unheimlichen Konstanz und Schnelligkeit, brachte er den besten Spieler der Liga und Olympiniken, Perdo Martins, zur Verzweiflung. Nach fast einer Stunde Kampf konnte er gegen alle Erwartungen, den dritten Sieg für Uni Basel einfahren und somit auf 3-4 verkürzen.

Als dann auch noch das Mixed Oli/Sanya eine sehr knappe Partie für dich entscheiden konnten, war die Aufholjagd perfekt. Wenige hatten es für möglich gehalten, doch dank den Zuschauern und der ausserordentlichen Leistung vieler Spieler konnten wir ein 4-4 Unentschieden herausholen. Oder wie Alen es formulierte: „We won 4-4!“

 

 

Bericht: Kiko