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Am zweiten Spieltag mussten wir gegen eines der stärksten Teams der Liga spielen. Wir haben mit Argovia das Heimrecht abgetauscht und spielten deshalb auch am Sonntag auswärts.

Argovia hat am Vortag gegen Uzwil einen überraschend hohen Sieg eingefahren. Mit der selben Aufstellung wie am Tag zuvor starteten wir in die Partie.

Angefangen wurde die Begegnung mit den ersten zwei Herrendoppeln. Toby und Zvonimir wurden früh unter Druck gesetzt und mussten im ersten Satz unten durch. Den zweiten Satz haben sie dank ihrem Kampfgeist gewonnen. Im dritten Satz sind die Gegner von Argovia jedoch mit “guns bazing” aus dem Seitenwechsel gekommen und sicherten sich früh einen grossen Vorsprung. Der war zu gross, um das Spiel nochmals zu kehren und so ging der erste Sieg der Partie an das Team Argovia.
Im zweiten Herrendoppel mussten Kiko und Marco gegen Pedro und Joel ran. Wie schon im Vorjahr machte den Baslern das unkonvenzionelle Spiel der Aargauer Mühe. Mit der Zeit gab es zwar immer mehr gute Ballwechsel, dennoch gewannen die Basler schlussendlich weniger als sie verloren. Sie mussten sich in zwei Sätzen geschlagen geben.

Zwischenstand 2:0

Das Damendoppel war eine äusserst knappe Angelegenheit. Wie schon am Tag zuvor haben die Baslerinnen ein gutes Spiel gezeigt. Leider gingen beide Sätze 21:19 knapp an die Gegnerinnen.

Im Herreneinzel 3 musste Marco gegen den Brozemedaillengewinner der diesjährigen Schweizermeisterschaften spielen. Joel König zeigte ein solides kontrolliertes Spiel und liess Marco keine Chance sein Spiel zu spielen. Das Resultat war ein klarer 2-Satz Sieg für den Favoriten.

In einem der interessantesten Spiele, das die Schweizerliga zu bieten hat, trafen Toby für die Basler und Pedro für die Aargauer aufeinander.
Toby definitiv leicht favorisiert spielte sein Spiel mit vielen Tempowechseln und einer hohen “pace”. Er sicherte sich im ersten Satz früh einen Vorsprung und brachte ihn ins Trockene. Im zweiten Satz war es bis zur kleinen Pause bei 11 ein Kopf an Kopf Rennen. Nach dieser Pause liess Toby dem Gegner jedoch nur noch 3 Punke zu und gewann deutlich mit 21:13.

Der erste Sieg für den SC Uni Basel.

Auf dem Feld daneben startete das Herreneinzel 2 . Eine Revanche des Finals der Schweizermeisterschaften. Kiko der amtierende Schweizermeister zeigte Startschwierigkeiten und hatte bereits bald einen grossen Rückstand .Tobi Küenzi spielte eine starkes Spiel und gewann den ersten Satz. Wie am Angang des Spiels ist Kiko im zweiten Satz wieder schlecht gestartet, zeigte sich im Verlauf des Satzes jedoch kämpferisch und entschied den zweiten Satz für sich. Im dritten Satz setzte sich Tobi wieder mit einigen Punken ab und hielt diesen Vorsprung bis zum Ende. Der letzte Effort des Baslers brachte ihn schlussendlich mit 17 Punkten heran aber es war zu spät. Tobi revanchierte sich für die klare Niederlage im Schweizermeisterschaftsfinal und gewann das Spiel.

Marion zeigte Mühe mit der starken Ukrainerin im Dameneinzel. Nach klar verlorenem ersten Satz hat sie sich gut auf die Gegnerin eingestellt und machte ihr das Leben schwer. Am Ende des zweiten Satzes hatte Maryna Ikinska noch mehr Kraft als Marion und entschied die Partie für sich.

Zwischenstand 6:1 für Argovia.

Nun lag es am Mixeddoppel den einen Punkt für die Basler zu retten.

Nikita Khakimov ist ein schwer zu spielender Gegner, er machte den Baslern das Leben mit cleveren Schlägen aus dem Mittelfeld schwer und spielte seine Partnerin Lea Müller immer wieder in gute Positionen.

Phasenweise dachte man Sanya und Zvonimir haben die Lösung gefunden, wie man gegen die Aargauer bestehen kann und hielten gut Stand. Am Schluss waren es einige kleine Fehler im zweiten Satz, die den Baslern die taktisch besser und besser spielten, zum Verhängnis wurden.Sie mussten sich mit 21:16 und 21:18 geschlagen geben.

Somit ist die erste Niederlage Fakt und der SC Uni Basel verliert mit 7:1 gegen die Tabellenführer aus den Aargau.